Zürich im Lockdown

Und plötzlich war sie da: die Pandemie Covid-19. Zwischen Mitte März und Ende April 2020 kommt das öffentliche Leben in Zürich und an vielen Orten weltweit zum Erliegen. Bilder einer Stadt im Ausnahmezustand.

Noch im Januar konnte man die Pandemie aus sicherer Distanz (vom Sofa aus) in Beiträgen in der „Tagesschau“ in China sehen. Spätestens mit dem ersten Infizierten im Tessin Ende Februar 2020 fühlte sich die Bedrohung auch in der Schweiz plötzlich real und nah an. Seit Mitte März steht das öffentliche Leben in der Schweiz still. Bilder aus dem Lockdown in Zürich.

Die Plakatsäule als Sprachrohr des Bundesrates. Ab dem 16. März 2020 heisst es in der Schweiz: Bleibt zuhause.
Ein menschenleerer Letten bei schönstem Wetter – das schafft nur Corona.
Die andere Seite der Pandemie: Massiv weniger Verkehr.
Die sonst sehr belebte Zürcher Bahnhofstrasse ist Ende März praktisch menschenleer. Die Bevölkerung hält sich an die Anweisungen des Bundesrates.
Auch das autofreie Limmatquai ist für einmal tatsächlich autofrei.
Sämtliche Restaurants haben geschlossen. Wer kann, bietet Take-away an.
Auch der öffentliche Verkehr fährt seinen Betrieb herunter.
(Fast) keiner da auf dem Sechseläutenplatz.
Die Flaniermeile am See ist abgesperrt. Aufforderung: Bleiben Sie zu Hause.
Die Rentenwiese bleibt geschlossen.
Selbst die Plakatwerbung kommt dieser Tage anders daher.
Nur Lebensmittelgeschäfte, Apotheken und Drogerien sind noch offen. Die neuste Hoffnung: Der Schutz durch Atemschutzmasken.
„Social Distancing“ – was zuerst seltsam klang, ist für alle Realität geworden.
Der Hirschenplatz im Niederdorf ist menschenleer.
Gähnende Leere in den historischen Gassen – bis auf das Kind mit Helm.
Wegen der Zwei-Meter-Regel bilden sich vor den Geschäften lange Schlangen.
Vor den wenigen Geschäften, die offen haben dürfen, stehen grosse Tafeln mit Handlungsempfehlungen oder Desinfektionsmitteln.
Kein Bier mehr im Pub – bis auf unbestimmte Zeit.
Manche Restaurant-Betriebe haben trotz Pandemie ihren Humor nicht verloren. Das Ziegel bei der Roten Fabrik grüsst mit Corona-Bier.
Alle Events sind abgesagt. Was mit der Basler Fasnacht und dem Autosalon in Genf noch gut auszuhalten war, hat sich in eine regelrechte, teil schmerzliche Absagekaskade verwandelt.
Am See herrscht verzweifelte Hoffnung. Per Ende April 2020 zeichnen sich erste Lockerungen des Lockdowns ab.

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